Egal, ob du zum ersten Mal Schach spielst oder die Grundlagen auffrischst – das korrekte Aufstellen des Bretts ist der allererste Schritt. Wir zeigen dir, wie du das wie ein Profi machst, selbst wenn du gerade erst anfängst!

Das Aufstellen des Schachbretts

  1. Richte das Schachbrett aus.
  2. Stell die Bauern auf die zweite Reihe.
  3. Stell die Türme in jede Ecke.
  4. Stell die Springer neben die Türme.
  5. Stell die Läufer neben die Springer.
  6. Stell die Dame auf das Feld deiner Farbe.
  7. Stell den König neben die Königin.

So sollte es aussehen:

Schritt 1. Richte das Schachbrett in die richtige Richtung aus.

Stell sicher, dass jede:r Spieler:in ein helles Feld in der Ecke auf der rechten Seite hat. Dies schafft die Grundlage dafür, dass alles andere seinen Platz findet.

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Denk daran: Das Feld unten rechts ist hell!
Ein Schachbrett ohne Figuren, mit dem hellen Feld in der unteren rechten Ecke (und dem dunklen Feld in der unteren linken Ecke).

Schritt 2. Stell deine Bauern auf die zweite Reihe.

Stell als Nächstes alle acht Bauern auf die zweite Reihe (die erste Reihe ist die, die dir am nächsten ist). Beide Spieler:innen machen das – es ist die Frontlinie deiner Armee!

Schachbrett mit Bauern, die in einer geraden Linie auf der zweiten Reihe für jede:n Spieler:in angeordnet sind, mit schwarzen Bauern in der zweiten Reihe von oben und weißen Bauern in der zweiten Reihe von unten.

Schritt 3. Stell die Türme in jede Ecke.

Jetzt kommen deine Türme in die beiden Ecken deiner ersten Reihe. Stell sie dir als deine Burgmauern vor.

Schachbrett mit Türmen in den vier Ecken sowie Bauern, die in der zweiten Reihe für jede:n Spieler:in aufgestellt sind: schwarze Figuren oben und weiße Figuren unten.

Schritt 4. Stell die Springer neben die Türme.

Als Nächstes kommen die Springer, ein Feld von jeder Ecke entfernt, neben die Türme. Das sind deine treuen Pferde!

Schachbrett mit Türmen in den Ecken und Springern daneben in der ersten Reihe, mit Bauern in der zweiten Reihe für jede:n Spieler:in – Schwarz oben, Weiß unten.

Schritt 5. Stell die Läufer neben die Springer.

Platziere deine Läufer direkt neben die Springer. Du kannst sie als enge Berater der Monarchen betrachten. 👑

Fun Fact: Läufer entwickelten sich aus Elefantenfiguren in früheren Versionen des Schachs!

Schachbrett mit Türmen in den Ecken, Springern daneben und Läufern neben den Springern in der ersten Reihe, mit Bauern in der zweiten Reihe für jeden Spieler aufgereiht – Schwarz oben, Weiß unten.

Schritt 6. Setz die Dame auf ihre eigene Farbe.

Es kann schwierig sein, sich an die nächsten Schritte zu erinnern! Setz die Dame immer auf das Feld, das ihrer Farbe entspricht. Wenn du Weiß spielst, bedeutet das, dass die Dame auf das helle Feld kommt.

Schachbrett mit Türmen, Springern und Läufern in der ersten Reihe, wobei die Dame auf dem mittleren Feld ihrer eigenen Farbe steht und die Bauern in der zweiten Reihe für jede:n Spieler:in aufgereiht sind – Schwarz oben, Weiß unten.

Schritt 7. Stell den König neben die Dame.

Der König bekommt das letzte Feld in der ersten Reihe. Jetzt ist dein königlicher Hof bereit!

Vollständig aufgebautes Schachbrett mit allen Figuren in ihren Startpositionen: Türme in den Ecken, Springer neben den Türmen, Läufer neben den Springern, die Dame auf ihrer eigenen Farbe, der König neben der Dame und die Bauern auf der zweiten Reihe – Schwarz oben, Weiß unten.

Zeit zu spielen ⏰

Weiß beginnt immer zuerst, was einen leichten Vorteil verschafft. Mit der Zeit wirst du lernen, deine Farbe als Teil deiner Strategie zu nutzen, entweder um diesen Vorteil optimal auszuschöpfen oder um Techniken zu entwickeln, um ihn zu umgehen.

Wenn du eine Uhr verwendest, solltest du Folgendes wissen:

  • Jede:r Spieler:in bekommt einen eigenen Timer (zum Beispiel 5 Minuten pro Person).
  • Drücke den Button, um deinen Zug zu beenden und die Uhr deines Gegners zu starten.
  • Die Person mit den schwarzen Figuren entscheidet, wo sie die Uhr haben möchte. Da die meisten Menschen rechtshändig sind, steht die Uhr meist auf der rechten Seite von Schwarz.
  • Mit einer Uhr zu spielen hilft, gute Gewohnheiten zu entwickeln (und hält das Spiele dynamisch). Das ist besonders für Anfänger:innen von Vorteil, denen eine Uhr dabei hilft, effizienter zu spielen (es ist ja so verlockend, alle möglichen Züge durchdenken zu wollen!)

Du bist am Zug!

Das war’s – du bist bereit zu spielen! 🏁

Je mehr du übst, desto mehr wirst du anfangen, Muster auf dem Brett zu erkennen. Dabei spielen auch die dunklen und hellen Felder eine Rolle: Sie werden zu etwas, worauf du automatisch achtest, wenn du Züge erkennst und überlegst. Schon das Aufstellen des Bretts hilft deinem Gehirn, von Anfang an ein Gefühl dafür zu entwickeln. ♟️